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Morbus Gaucher

Seiteninhalthalt

Tipps zur Berufswahl

Für die Berufswahl bei Kindern und Jugendlichen mit Morbus Gaucher gilt grundsätzlich das gleiche wie für gesunde Personen. Die Berufswahl sollte sich richten nach

- der persönlichen Leistungsfähigkeit,
- den intellektuellen und praktischen Fähigkeiten,
- Interessen und Neigungen,
- der Begabung und
- der Schulausbildung.

Die Berufswahl muss sorgfältig geplant werden. Jugendliche und ihre Eltern sollten sich möglichst frühzeitig informieren und in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und den Lehrern verschiedene Möglichkeiten erarbeiten.

Ein ausführliches Gespräch mit einem Berufsberater kann die eigenen Überlegungen ergänzen. Außerdem kann der Berufsberater helfen, einen Praktikumsplatz zu finden, wo der junge Patient prüfen kann, ob sein Berufswunsch mit der Krankheit zu vereinbaren ist.

Hilfen gibt es auch beim Studium. Beauftragte für chronisch kranke Studierende an den Universitäten unterstützen Gaucher-Patienten bei
- der Vorbereitung und Planung des Studiums,
- der Bewerbung zum Studium,
- der Finanzierung krankheitsbedingter sachlicher und personeller Hilfen.

Neben einer allgemeinen Studienberatung gibt es an den Universitäten eine psychologische Beratung sowie eine Sozialberatung.

Die kontinuierliche Behandlung mit der Infusionstherapie verhilft den meisten jungen Gaucher-Patienten zu einer nahezu normalen körperlichen Leistungsfähigkeit, was bedeutet, dass sie kaum in ihrer Studien- und Berufswahl eingeschränkt sind.

 

Prof. Dr. Claus Niederau