Neue Behandlungsstrategie der Gaucher-Krankheit:
Für welche Patienten ist das neue Medikament Miglustat (Zavesca)
geeignet ?
Prof. Dr. Claus Niederau
Klinik für Innere Medizin, St. Josef-Hospital
Oberhausen, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Essen, Mülheimer
Str. 83, 46045 Oberhausen, Telefon: 0208 837 301; Telefax: 0208
837 309; E-Mail: claus.niederau@st-josef.de
Einteilung der Gaucher-Verlaufsformen
Die bisherige Einteilung der Gaucherkrankheit umfasste
die Typen 1, 2 und 3, die sich hinsichtlich des Zeitpunktes der Manifestation,
der Mitbeteiligung des Gehirns und der Lebenserwartung unterschieden; die
Trennung nach den Typen 1-3 wird zunehmend verlassen, da es Übergänge
zwischen diesen drei Formen gibt, die dann nicht mehr eindeutig einem Typ
zuzuordnen sind. Heute wird daher von akuten neuronopathischen (ehemals Typ
2) oder chronischen neuronopathischen (ehemals Typ 3) Verläufen oder
nicht-neuronopathischen Formen (ehemals Typ 1) gesprochen. Der Begriff "neurono-pathisch"
heißt, daß die betroffenen Personen an Nervenschäden (neurono-)
leiden (-pathisch). Der Einfachheit halber wird im folgenden Artikel aber
auch noch die Einteilung nach den Typen 1-3 benutzt.
Entstehung der Gaucher-Krankheit
Die Gaucherkrankheit ist eine vererbte Fettspeicherkrankheit,
die durch den Defekt eines lysosomalen Enzyms, der Glukocerebrosidase,
verursacht wird. Enzyme sind spezielle Eiweißstoffe, die Stoffwechselvorgänge
im Körper steuern. Das Enzym Glukocerebrosidase ist für die Aufspaltung
von Glukocerebrosiden verantwortlich. Diese der Gruppe der Fette zugeordneten
Glukocerebroside sind u.a. Bestandteile der Wände der roten Blutkörperchen,
fallen also beim Abbau der roten Blutkörperchen an. Die roten Blutkörperchen
leben im Mittel etwa 3 Monate; sie müssen dann vollständig abgebaut
und durch neue im Knochenmark gebildete Blutkörperchen ersetzt werden.
Die Entstehung der Glukocerebroside stellt in diesem Abbauprozess aber eine
Zwischenstufe dar: die Glukocerebroside müssen anschließend durch
das Enzym Glukocerebrosidase weiter zerlegt werden, damit sie aus der Zelle
herausgeschleust werden können (auf den weiteren Abbauweg an dieser
Stelle wird nicht eingegangen). Bei fehlender oder reduzierter Aktivität
des Enzyms Glukocerebrosidase reichern sich die dann nicht mehr abbaubaren
Glukocerebroside in den Fresszellen (Makrophagen) an. Dieser Zelltyp kommt
vor allem in Milz, Leber und Knochen vor; in geringerem Ausmaß aber
auch in Lunge, Haut, Augen, Nieren und Herz. Mit zunehmender Speicherung
der Glukocerebroside schwellen die Fresszellen zu dicken Gaucher-Speicherzellen
an, die bei einer Gewebeprobe aus Leber oder Knochenmark unter dem Mikroskop
sofort auffallen. Diese verdickten Speicherzellen führen über die
Zunahme der Zellmasse zur Vergrößerung von Leber und Milz. Die
Milzvergrößerung wiederum führt dazu, dass weiße und
rote Blutkörperchen wie auch Blutplättchen in der vergrößerten
Milz "hängenbleiben" und abgebaut werden, so dass im Blut eine Verminderung
dieser Blutkörperchen auftritt. In den Knochen führt die Verdrängung
des fettreichen Knochenmarks (das ja im Inneren der Knochen ist) durch die
Gaucherzellen zu einer allmählichen Veränderung der Außenstruktur
der Knochen (Corticalis); die Corticalis des Knochen ist für die Knochen-Stabilität
verantwortlich, so dass ihre Veränderung zu einer vermehrten Brüchigkeit
der Knochen führen kann.
Die Glukocerebroside spielen für die Entwicklung des Gehirns in Kindheit
und Jugend eine besondere Rolle. Bisher war wenig über die Mechanismen
bekannt, über die die Hirn-Komplikationen (beim Typ 2 und 3 der Gaucherkrankheit)
entstehen. Wahrscheinlich sind nicht die Nervenzellen selbst, sondern vor
allem die Gliazellen (Stützzellen um Nervenzellen herum) von der Glukocerebrosidspeicherung
betroffen sind.
Enzymersatztherapie
Mit der Enzymersatztherapie steht für Gaucher-Patienten
mit dem Typ 1 eine Behandlung zur Verfügung, die sehr wirksam und sehr
gut verträglich ist. Allgemeinbefinden und Leistungsvermögen bessern
sich nach Therapiebeginn ebenso rasch wie die meisten Blutbildveränderungen.
Die Vergrößerung von Leber und Milz geht nach wenigen Monaten
deutlich zurück. Auch die Beschwerden und Komplikationen der Knochenveränderungen
werden günstig beeinflußt; diese Verbesserung dauert allerdings
oft einige Jahre.
Nebenwirkungen der Therapie sind sehr selten. Viele Patienten, die manchmal
Jahrzehnte unter ihrer "unheilbaren" Krankheit gelitten haben, können
nach dem Beginn des Enzymersatzes ein "zweites Leben" mit normaler Leistungsfähigkeit
und Lebenserwartung führen.
Die neurologischen Komplikationen der Typen 2 und 3 sind durch die Enzymersatztherapie
leider wenig beeinflußbar, da das Enzym nach Infusion in eine Vene
(z.B. am Arm) nicht ausreichend in das Gehirn gelangt.
Neue Strategie der Substratverarmung durch Gabe von Glucosylceramid-Synthase-Hemmstoffen
Die Enzymersatztherapie führt zu einem Abbau der in den Fresszellen
(Makrophagen) gespeicherten Glukocerebroside. Man kann dies auch mit der
Insulinersatztherapie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 1) vergleichen;
hier fehlt das Insulin, so dass die Glukose (=Zucker) nicht mehr ausreichend
abgebaut wird. Auch beim Diabetes gibt eine zweite Strategie, mit der die
Menge des Zuckers im Blut reduziert wird (z.B. durch Hemmstoffe, die die
Aufnahme der Glukose hemmen). Die Insulinersatztherapie ist aber bei weitem
wirksamer als die Strategie, die Glukoseentstehung zu reduzieren. Nun gibt
es seit einiger Zeit Versuche, eine zweite Therapiestrategie auch für
die Gaucher-Krankheit zu entwickeln. Dieses neue Therapieprinzip verfolgt
die Absicht, die Entstehung (Synthese) der Glukocerebroside zu reduzieren.
Auch die Entstehung der Glukocerebroside geschieht mit Hilfe eines Enzyms,
das Glucosylceramid-Synthase genannt wird. Die Menge dieses Enzyme ist bei
Patienten mit der Gaucherkrankheit normal, denn bei der Gaucherkrankheit
ist ja ausschließlich das abbauende Enzyme, die Glukocerebrosidase,
durch den vererbten Defekt reduziert. Durch Hemmung der Glukocerebrosidentstehung
wird weniger von dieser Substanz gebildet, die anschließend von der
Glukocerebrosidase abgebaut wird (in vielen Artikeln heißt diese Strategie
auch Substrathemmung, Substratverarmung oder Substratinhibition, wobei das
Wort "Substrat" die Glukocerebroside meint und das Wort "Inhibition" Hemmung
bedeutet). Es entstehen also nach Gabe von Glucosylceramid-Synthase-Hemmstoffen
(Substratinhibitoren) weniger Glukocerebroside als dies normalerweise der
Fall ist. Es müssen entsprechend auch weniger Glukocerebroside abgebaut
werden, so dass die trotz der genetischen Veränderung ja noch vorhandene
Restmenge der eigenen Glukocerebrosidase eventuell ausreicht, um die jetzt
in geringerer Menge entstehenden Glukocerebroside abzubauen und somit die
Aufblähung der Fresszellen und die folgenden Organschäden zu vermindern.
In den ersten Studien, die zur Strategie der Substratverarmung in den Jahren
2000-2002 veröffentlicht wurden (1-2), wurde der Glucosylceramid-Synthase-Hemmstoff
Miglustat (OGT 918, N-butyl-deoxynojirimycin) benutzt (früher Vevesca
genannt, heute Zavesca; Firma Oxford Glykosciences, UK) benutzt, um die Anhäufung
der Glukocerebroside zu reduzieren. In der ersten klinischen Studie wurden
diese Substanz als Tablette bei 28 Patienten mit der nicht neuronopathischen
Form des Morbus Gaucher (Typ 1) gegeben (1). In der Veröffentlichung
wurde geschrieben, dass alle 28 Patienten die etablierte Enzymersatztherapie
nicht erhalten wollten oder konnten, ohne dass die detaillierten Gründe
genannt wurden. Das Miglustat wurde dreimal pro Tag in einer Dosis von je
100 mg als Tablette gegeben. Nach 12 Monaten waren Leber- und Milzgröße
um 12% bzw. 19% gegenüber dem Ausgangswert reduziert. Die Blutbild-Werte
besserten sich hingegen nur wenig. Die mittlere Chitotriosidasekonzentration
im Blut fiel um 16% gegenüber dem Ausgangswert ab. Sechs Patienten brachen
die Therapie wegen Nebenwirkungen am Magen und Darm (n=2), aus persönlichen
Gründen (n=2) oder wegen Begleiterkrankungen (n=2) ab. Durchfall war
mit 79% die häufigste Nebenwirkung. In einer zweiten Studie wurde das
Miglustat in einer geringeren Dosis von 3mal 50 mg pro Tag bei 18 erwachsenen
Patienten gegeben. Diese Dosis führte zu einer noch geringeren Verbesserung
der Blutbildveränderungen und der Chitotriosidasewerte im Blut als die
Dosis von 3mal 100 mg, besserte allerdings auch die Milz- und Lebervergrößerung.
Bei einigen Patienten verschlechterten sich die Blutbefunde und die Chitotriosidasewerte
sogar (trotz Gabe von Miglustat). Im Vergleich zu einer Enzymersatztherapie
waren die Verbesserungen der Blutbildveränderungen und der Chitotriosidasewerte
im Blut durch Gabe von Miglustat in beiden Studien wesentlich schlechter.
In der zweiten Studie, bei der 3mal täglich 50 mg Miglustat gegeben
wurde, traten bei 94% der Patienten Durchfälle auf. Der Durchfall mußte
bei vielen Patienten mit Medikamenten behandelt werden und führte bei
einigen zum Therapieabbruch. Außerdem trat bei 39% der Patienten ein
Tremor auf (Zittern der Hände) und 33% der Patienten hatten grippeähnliche
Beschwerden. Es traten zudem einzelne weitere neurologische Komplikationen
auf. Ob das Miglustat eine Wirkung auf die Knochenveränderungen beim
nicht-neuronopathischen Typ 1 und auf die neurologischen Komplikationen bei
den Typen 2 und 3 besitzt, ist ungeklärt bzw. nicht untersucht.
Die Firma Oxford Glykosciences hat aufgrund der vorgenannten Daten im Jahre
2001 bei den Zulassungsbehörden in den USA (FDA) und in Europa (CMCP
bzw. EMEA) einen Zulassungsantrag für das Produkt Miglustat (Zavesca)
gestellt. Die amerikanische Zulassungsbehörde hat die Zulassung des
Produktes inzwischen grundsätzlich abgelehnt. Die europäische Zulassungsbehörde
hat am 25. Juli 2002 hingegen eine positive Empfehlung für eine Zulassung
von Zavesca unter außergewöhnlichen Umständen ("exceptional
circumstances") abgegeben. Erfahrungsgemäß ist nach der positiven
Begutachtung durch die CPMP mit einer Zulassung von Miglustat (Zavesca) von
den europäischen Behörden zu rechnen ist.
In der Beurteilung von Miglustat durch die europäische Behörde
CPMP bzw. EMEA sind weitreichende Einschränkungen für den Einsatz
dieses Medikamentes bei Patienten mit der Gaucherkrankheit gemacht worden:
In der CPMP-Erklärung vom 25. Juli 2002 wurde die Enzymersatztherapie
mit Imiglucerase (Cerezyme; Firma Genzyme, USA) als gegenwärtiger Therapie-Standard
für Gaucher-Patienten anerkannt. Sowohl hinsichtlich der Wirksamkeit
als auch in Bezug auf das Verträglichkeitsprofil kommen demnach nur
wenige Fälle in Betracht, in denen eine therapeutische Alternative (also
Miglustat, Zavesca) in Erwägung gezogen werden sollte. Miglustat (Zavesca)
darf nur bei erwachsenen Patienten mit milder und moderat schwerer Form des
Gaucher Typ 1 gegeben werden und nur dann, wenn die Enzymersatztherapie nicht
möglich ist. Außerdem darf Miglustat nur von Ärzten
verabreicht werden, die ausreichende Erfahrung in der Behandlung der Gaucherkrankheit
haben.
Leider wird in der bisherigen Stellungnahme des CPMP nicht definiert, was
ein milder, ein moderater schwerer und ein schwerer Verlauf der Gaucherkrankheit
ist. Die vielfältigen Komplikationen der Gaucherkrankheit machen eine
solche Klassifikation schwierig. So kann z.B. ein Patient zwar eine nur leichte
Veränderung des Blutbilds haben, zugleich aber schwerste Knochenprobleme
entwickeln, die ohne Spezialuntersuchung auffallen müssen. Meines Wissens
gibt es keinen international verbindlichen Standard, um aufgrund von Beschwerden
und Befunden eine eindeutige Zuordnung zu den Schweregraden "mild", "moderat"
und "schwer" zu treffen. Um Unsicherheiten bei der Wahl der geeigneten Therapie
zu vermeiden, sollte man in der endgültigen Zulassung verbindliche Kriterien
nennen.
In der CPMC-Erklärung vom 25. Juli 2002 wird eindeutig gesagt, dass
die alleinige Therapie mit Miglustat (ohne Enzymersatztherapie) nicht bei
allen Patienten die gleiche Wirksamkeit aufweist wie die Enzymersatztherapie,
der Therapieerfolg später eintritt und es darüber hinaus keinerlei
Hinweise auf eine Überlegenheit von Miglustat hinsichtlich Wirksamkeit
und Verträglichkeit gibt. Deshalb wird ausdrücklich festgelegt,
dass Miglustat ausschließlich dann gegeben werden darf, wenn die Patienten
für die Enzymersatztherapie ungeeignet ("unsuitable") sind.
Leider läßt die Bezeichnung "unsuitable" also "ungeeignet" für
die Infusionstherapie einen weiten Interpretationsspielraum, ohne praktische
Entscheidungshilfen anzubieten. Erwähnt wird die in der klinischen Studiensituation
verwendete Definition mit der Unmöglichkeit der Venenpunktion oder der
"Belastung durch die intravenöse Infusion". Eine Infusion könnte
man ja grundsätzlich (immer) als eine als Belastung bezeichnen, so dass
dann alle Patienten für eine Therapie mit Miglustat in Frage kämen.
Dies ist sicher nicht die Intention der CPMP-Erklärung, so dass man
hoffen und fordern muss, das die endgültige Zulassung eindeutigere Hinweise
zur Einschränkung der Miglustatbehandlung enthält, damit Patienten
nicht die gut wirksame und hervorragend verträgliche Standard-Therapie
vorenthalten wird.
Es ist bekannt, dass Sphingolipide (einschließlich der Gluokocerebroside)
für die Entwicklung des ZNS eine entscheidende Rolle spielen. Da sich
das ZNS bei Kindern noch in der Entwicklung befindet, verbietet sich hier
eine Behandlung mit Miglustat als Hemmstoff der Glucosylceramidsynthase,
die für die Synthese der meisten Sphingolipide erforderlich ist. Das
Auftreten neurologischer Nebenwirkungen bei Erwachsenen (bis zu 39% der Patienten
hatte einen Tremor = Zittern der Hände) unter der Therapie mit Miglustat
kann Bedenken in Bezug auf mögliche Langzeitschäden nicht ausräumen.
Aus meiner Sicht ist es daher wichtig, dass in der Zulassung den behandelnden
Ärzten Empfehlungen für die Art, den Umfang und die Häufigkeit
neurologischer Spezialuntersuchungen gegeben werden, um eine adäquate
Beurteilung möglicher Nebenwirkungen sicherzustellen.
Zusammenfassung
Patienten mit der nicht neuronopathischen Gaucherkrankheit
Typ 1 werden im Ausnahmefall eine Therapiealternative haben, falls eine Enzymersatztherapie
nicht möglich ist. Diese Möglichkeit können die Patienten
und ihre Ärzte nur begrüßen.
Miglustat (Zavesca) ist aber keine orale Form des Enzymersatzes (Zavesca
ist keine "Cerezyme-Tablette"), da es eine andere Wirkungsweise hat (s.o.).
Miglustat (Zavesca) darf nur bei erwachsenen Patienten mit leichter und mäßig
schwerer Form des Gaucher Typ 1 gegeben werden und ausdrücklich nur
dann, wenn die Enzymersatztherapie nicht möglich ist. Außerdem
darf Miglustat nur von Ärzten verabreicht werden, die ausreichende Erfahrung
in der Behandlung der Gaucherkrankheit haben. Da ich seit vielen Jahren einen
großen Teil der deutschen Gaucher-Patienten persönlich kenne,
fällt es mir allerdings schwer, selbst in Einzelfällen eine Begründung
für die Ausnahme der Gabe von Miglustat anstatt der Enzymersatztherapie
zu finden. Bisher war die Enzymersatztherapie bei nahezu allen mir bekannten
deutschen Patienten völlig problemlos; in Einzelfällen konnten
Probleme z.B. aufgrund schlechter Venen durch den Einsatz eines Port-Systems
behoben werden.
Gaucher-Patienten und ihre Ärzte sollten bei aller Skepsis gegenüber
einer Therapiealternative, die weniger wirksam und nebenwirkungsreicher als
die bewährte Standardtherapie ist, unbedingt weitere Forschungsarbeiten
unterstützen, die neue Therapiemöglichkeiten eröffnen.
So sind neben der Gentherapie auch weitere Substanzen in der Entwicklung,
die ähnlich wie das Miglustat die Entstehung der Glukocerebroside hemmen.
Auch die Entwicklung von Miglustat (Zavesca) ist nach der zu erwartenden
Zulassung nicht abgeschlossen, da viele offene Fragen zu diesem neuen Medikament
in weiteren Studien geklärt werden müssen.
Literatur
- Cox T, Lachmann R, Hollak C, et al. Novel oral treatment of Gaucher's
disease with N-butyldeoxynojirimycin (OGT 918) to decrease substrate biosynthesis
Lancet 355: (2000) 1481-1485.
- Heitner R, Elstein D, Aerts J, et al. Low-dose N-butyldeoxynojirimycin
(OGT 918) for type 1 Gaucher disease. Blood Cell Mol Dis 2002;28:127-133.
- Committee for propietary medicinal products summary of opinion for
Zavesaca. London,25 July, 2002. http://www.emea.eu.int.